﻿WEBVTT

00:00:01.000 --> 00:00:06.000
Mein Name ist Jasmin Peters und ich bin wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für

00:00:06.000 --> 00:00:12.000
Lebensmittelsicherheit an der Hochschule Geisenheim. Im Institut für Lebensmittelsicherheit

00:00:12.000 --> 00:00:17.000
ist zum einen der Bachelor für Lebensmittelsicherheit und auch der geplante Master für

00:00:17.000 --> 00:00:23.000
Lebensmittelsicherheit in Kooperation mit der Hochschule Fresenius in Idstein verordnet.

00:00:23.000 --> 00:00:32.000
Und bei uns sind die zentralen Fragestellungen im Institut vor allen Dingen die Legalität, Sicherheit und Konformität von Lebensmitteln.

00:00:32.000 --> 00:00:43.000
Vor Corona waren meine Aufgaben vor allen Dingen im Bereich einer berufsbegleitenden Weiterbildung, dem Auditor für Lebensmittelsicherheit.

00:00:43.000 --> 00:00:53.000
Das ist ein sechsmonatiger Kurs, den Mitarbeitende aus Lebensmittelunternehmen bei uns am Institut besuchen können

00:00:53.000 --> 00:00:57.000
und in denen sie die Grundlagen der Lebensmittelsicherheit erlernen können.

00:00:57.000 --> 00:01:03.000
Und dieser Kurs ist ein Blended-Learning-Kurs und besteht zum einen aus Präsenzphasen,

00:01:03.000 --> 00:01:12.000
aber auch aus einem sehr umfangreichen Selbststudium im Online-Bereich.

00:01:12.000 --> 00:01:21.000
Vor anderthalb Jahren bin ich zu dieser berufsbegleitenden Weiterbildung dazugestoßen und habe

00:01:21.000 --> 00:01:27.000
die Inhalte und auch das didaktische Konzept zum einen noch eine andere Lernplattform überführt,

00:01:27.000 --> 00:01:35.000
aber auch nochmal abgewandelt. Genau, das waren die zentralen Aufgaben, die mich die letzten Jahre beschäftigt haben.

00:01:35.000 --> 00:01:38.000
Was waren die zentralen Herausforderungen bei der digitalen Umstellung?

00:01:38.000 --> 00:01:46.000
Die zentralen Herausforderungen bei der Umstellung auf digitale Medien im Institut wie auch in allen anderen

00:01:46.000 --> 00:01:54.000
Instituten und auch, ich denke, vielen Hochschulen waren zum einen die schlagartige Umstellung auf Homeoffice,

00:01:54.000 --> 00:02:02.000
was dazu geführt hat, dass wir vollkommen geänderte Kommunikationsprozesse hatten und die Ungewissheit,

00:02:02.000 --> 00:02:10.000
wie die Lehre im Sommersemester überhaupt stattfindet und wie die Lehre dann zu dem Zeitpunkt aussieht.

00:02:10.000 --> 00:02:19.000
Bei uns im Institut ist es so, dass wir Vorlesungen aber auch viele praktische Inhalte in Form von Laborpraktika

00:02:19.000 --> 00:02:23.000
oder auch Brauereipraktikum zum Beispiel haben,

00:02:23.000 --> 00:02:30.000
so dass es sehr ungewiss war, wie man von 100% Präsenzlehre,

00:02:30.000 --> 00:02:39.000
plötzlich auf 100% digitale Inhalte umsteigen soll.

00:02:39.000 --> 00:02:44.000
Das war die zentrale Herausforderung, das auch in der Kürze der Zeit umzusetzen.

00:02:44.000 --> 00:02:54.000
Eine weitere Herausforderung war, dass die Kolleg_innen an meinem Institut bisher kaum Berührungspunkte mit dem Thema digitale Lehre hatten,

00:02:54.000 --> 00:03:06.000
und zwar in der Kürze der Zeit, durch unsere E-Learning-Abteilungen mit sehr, sehr hilfreichen Materialien ausgestattet wurden, um digitale Formate umzusetzen.

00:03:06.000 --> 00:03:16.000
Dennoch war der individuelle Kenntnisstand bei uns sehr unterschiedlich, was dazu geführt hat, dass eine gewisse Unsicherheit geherrscht hat.

00:03:16.000 --> 00:03:18.000
Gerade zum Einstieg.

00:03:18.000 --> 00:03:28.000
Dadurch, dass ich in dem Bereich schon persönliche Erfahrungswerte hatte, wurde ich dann sehr schnell zum Ansprechpartner für die Kolleg_innen.

00:03:28.000 --> 00:03:39.000
Das hat dazu geführt, dass ich sehr viele individuelle Fragen hatte, die ich in der Kürze der Zeit auch möglichst gut beantworten wollte,

00:03:39.000 --> 00:03:50.000
weil die Qualität der Lehre, vor allen Dingen für die Studierenden bei uns von zentraler Bedeutung ist. Uns war besonders wichtig,

00:03:50.000 --> 00:03:59.000
dass sowohl die Vorlesungsinhalte als auch die praktischen Inhalte nicht darunter leiden, dass wir von, wie gesagt, 100 % Präsenzlehre

00:03:59.000 --> 00:04:06.000
dann auch digitale Inhalte umsteigen. Dadurch haben sich für mich persönliche Herausforderungen ergeben:

00:04:06.000 --> 00:04:14.000
Zum einen musste ich diese unterschiedlichen Kenntnisstände der Kollegen irgendwie

00:04:14.000 --> 00:04:18.000
auf einen gemeinsamen Nenner bringen und auch die Hemmschwelle ein wenig abbauen.

00:04:18.000 --> 00:04:23.000
überhaupt sich mit dem Thema "digitale Medien" zu beschäftigen.

00:04:23.000 --> 00:04:28.000
Dadurch, dass der Kenntnisstand sehr unterschiedlich war,

00:04:28.000 --> 00:04:38.000
war diese Hemmschwelle dann schon auch ein Faktor, der die Kollegen erst einmal ein wenig eingeschüchtert hat.

00:04:38.000 --> 00:04:42.000
Da wir ja nicht wussten, wann das Sommersemester startet,

00:04:42.000 --> 00:04:53.000
war auch die Frage: Wie kriegen wir zeitnah eine gute Lösung hin, um diese Formate umzusetzen?

00:04:53.000 --> 00:04:58.000
Außerdem hat sich auch die Frage gestellt, ich hatte jetzt kein zusätzliches Budget,

00:04:58.000 --> 00:05:04.000
wir konnten uns jetzt nicht irgendwelche Formate einkaufen, und es war auch so,

00:05:04.000 --> 00:05:09.000
dass gerade dadurch, dass wir alle im Homeoffice verortet waren,

00:05:09.000 --> 00:05:15.000
die Unterstützung der individuellen Bedürfnisse so per Ferndiagnose recht komplex war.

00:05:15.000 --> 00:05:20.000
Deswegen war für mich die logische Schlussfolgerung, oder die logische Konsequenz daraus,

00:05:20.000 --> 00:05:26.000
dass ich Videos produziert habe zu den individuellen Problemen der Dozierenden.

00:05:26.000 --> 00:05:39.000
Und diese Videos dann auch entweder als Bildschirm-Mitschnitt produziert habe oder mit vertont habe, sodass die Kolleg_innen im Institut,

00:05:39.000 --> 00:05:50.000
aber auch die E-Learning-Abteilung ein bisschen entlastet wird und dadurch auch die Studierenden einen möglichst nahtlosen,

00:05:50.000 --> 00:05:55.000
zeitnahen Übergang in das Sommersemester gefunden haben

00:05:55.000 --> 00:06:01.000
und die Qualitätseinbußen für die Studierenden möglichst gering waren in diesem Bereich.

00:06:01.000 --> 00:06:04.000
Was hat sich durch Ihre Videos bei den Kolleg_innen geändert?

00:06:04.000 --> 00:06:10.000
Für meine Kolleginnen aus dem Institut hat sich aufgrund der Videos vor allen Dingen eine

00:06:10.000 --> 00:06:19.000
Veränderung in Bezug auf ihre Sicht zu digitalen Medien und zu digitaler Lehre verändert.

00:06:19.000 --> 00:06:26.000
Ich glaube, die Berührungsängste geradezu zum Einstieg haben sich dadurch ein wenig minimiert.

00:06:26.000 --> 00:06:33.000
Auch die Einarbeitungszeit in das gesamte Thema hat sich verkürzt.

00:06:33.000 --> 00:06:38.000
Dadurch konnten sich die Kollegen vor allen Dingen auch auf die qualitativen Inhalte konzentrieren.

00:06:38.000 --> 00:06:45.000
Uns mussten nicht mehr so viel Zeit in die technischen Aspekte investieren.

00:06:45.000 --> 00:06:48.000
Wie war das Feedback der Kolleg_innen?

00:06:48.000 --> 00:07:01.000
Das Feedback war eigentlich immer recht positiv. Die Kolleg_innen fanden es sehr hilfreich, die Inhalte nicht nur in Form von PDFs,

00:07:01.000 --> 00:07:04.000
wie sie zum Beispiel aus E-Learning-Abteilungen aufgearbeitet wurden,

00:07:04.000 --> 00:07:11.000
sondern auch als visuelles Medium zu sehen, sodass man die Einzelschritte noch einmal nachvollziehen konnte.

00:07:11.000 --> 00:07:18.000
Das hat vor allen Dingen auch den Kollegen geholfen, die noch nicht so einen hohen Kenntnisstand in dem Bereich hatten,

00:07:18.000 --> 00:07:24.000
weil sie dann wirklich Schritt für Schritt einmal den Gesamtprozess nachvollziehen konnten.

00:07:24.000 --> 00:07:32.000
Natürlich ergeben sich da immer wieder neue Fragestellungen und man merkt auch

00:07:32.000 --> 00:07:41.000
im Prozess des Produzierendes und auch im Prozess der Gespräche mit den Kolleg_innen,

00:07:41.000 --> 00:07:47.000
dass man manche Sachen vielleicht noch nicht vertieft genug erklärt hat, weil die zum Alltag gehören.

00:07:47.000 --> 00:07:51.000
Manche Sachen hat man zu lang, zu viel und zu ausufernd erklärt.

00:07:51.000 --> 00:07:58.000
Aber das hat sich ganz gut im Gespräch mit den Kolleg_innen dann geklärt.

00:07:58.000 --> 00:08:01.000
Wie war das Feedback der Studierenden?

00:08:01.000 --> 00:08:03.000
Ich habe mir indirektes Feedback von den Studierenden eingeholt,

00:08:03.000 --> 00:08:10.000
indem ich zum einen die Dozierenden  gefragt habe, wie es bei den Studierenden ankam.

00:08:10.000 --> 00:08:23.000
Die Studierenden waren tatsächlich sehr froh, dass die Lehre in diesem Semester wirklich trotzdem auf einem so hohen Niveau umgesetzt werden konnte.

00:08:23.000 --> 00:08:25.000
Dadurch, dass wir schon sehr früh eingestiegen sind

00:08:25.000 --> 00:08:35.000
und auch die Evaluations-Abteilung hat in den letzten Wochen eine Umfrage gestartet und das Feedback der Studierenden eingeholt.

00:08:35.000 --> 00:08:42.000
Bei uns ist es ein kleiner Sonderfall als Studiengang:

00:08:42.000 --> 00:08:48.000
Dadurch, dass wir den Bachelor und Master in Kooperation mit der Hochschule Fresenius machen,

00:08:48.000 --> 00:08:55.000
hatten die Studierenden zumindest Berührungspunkte mit Ilias als Lernplattform.

00:08:55.000 --> 00:09:06.000
Das ist, glaube ich, in den anderen Instituten nicht immer so der Fall. Aber die Nutzung von Ilias war bei uns eigentlich kaum gegeben.

00:09:06.000 --> 00:09:09.000
Die Hauptplattform war bei uns immer noch Stud.IP.

00:09:09.000 --> 00:09:19.000
Dadurch, dass die Studierenden jetzt zum ersten Mal... also die Berührungspunkte (mit der Lernplattform Ilias) wurden rund um das Doppelte angegeben.

00:09:19.000 --> 00:09:29.000
Für die virtuellen Classrooms nutzen wir Big Blue Button.

00:09:29.000 --> 00:09:39.000
Da war es so, dass 80 % der Studierenden angegeben haben, dass sie jetzt auf einmal virtuelle Klassenräume nutzen für ihre Vorlesung.

00:09:39.000 --> 00:09:49.000
Und generell wurde auch gesagt, dass die Qualität kaum darunter gelitten hat und auch die Vorbereitung auf die Praktika in Form von Tests und Übungen,

00:09:49.000 --> 00:09:54.000
die wir über Ilias realisiert haben, eine große Unterstützung für die Studierenden war.

00:09:54.000 --> 00:09:57.000
Welche Zielgruppe habe Sie angesprochen?

00:09:57.000 --> 00:10:04.000
Die primäre Zielgruppe waren bei mir die Dozierenden bzw. meinen Kolleg_innen im Institut,

00:10:04.000 --> 00:10:08.000
die, wie ich schon kurz erwähnt hatte, einen sehr unterschiedlichen Kenntnisstand dazu

00:10:08.000 --> 00:10:18.000
- sowohl bei der Hardware als auch bei Software hatten - und nachdem die Videos produziert waren bzw. auch schon in der Phase der Produktion,

00:10:18.000 --> 00:10:22.000
habe ich aber auch schon bilateral mit dem E-Learning abgestimmt,

00:10:22.000 --> 00:10:29.000
dass ich diese hochlade und sie jederzeit bei Fragen von anderen Dozierenden auf den Ordner verweisen können.

00:10:29.000 --> 00:10:37.000
So hatte jeder Zugriff auf die Inhalte auch außerhalb unseres Institutes.

00:10:37.000 --> 00:10:40.000
Was für digitalen Content haben Sie produziert und wie?

00:10:40.000 --> 00:10:45.000
Der von mir produzierte digitalem Content basierte vor allen Dingen auf Videos,

00:10:45.000 --> 00:10:52.000
die ich per Screencast oder Bildschirm-Aufnahme auf dem iPad realisiert hatte

00:10:52.000 --> 00:11:01.000
und waren vor allen Dingen Videos, in denen die Erläuterung der wichtigsten Nutzerfunktionen für Ilias,

00:11:01.000 --> 00:11:10.000
aber auch für Powerpoint und andere Soft- und Hardwareformate dargestellt wurden.

00:11:10.000 --> 00:11:17.000
Die E-Learning-Abteilung hatte schon sehr, sehr viele Unterlagen zu dem Bereich.

00:11:17.000 --> 00:11:28.000
Auf der Basis habe ich dann teilweise Videos zu einzelnen individuellen Fragen noch einmal vertieft und Schwerpunkte gesetzt.

00:11:28.000 --> 00:11:39.000
Eine zentrale Frage war ganz am Anfang einfach die Verknüpfung, wie ich schon erwähnt hatte, dass bei uns hauptsächlich als Stud.IP als Plattform genutzt wurde.

00:11:39.000 --> 00:11:44.000
Deshalb die Frage: Wie verknüpfe ich denn überhaupt meine Inhalte von Stud.IP mit Ilias?

00:11:44.000 --> 00:11:52.000
Da gab es eine sehr gute PDF Anleitung, aber durch das Video hatten die Dozierenden nochmal den genauen Verlauf.

00:11:52.000 --> 00:11:57.000
Wo muss ich klicken? Wie funktioniert der Gesamtprozess genau?

00:11:57.000 --> 00:12:03.000
Ansonsten haben sich die Videos im Bereich bewegt von: Wie baue ich einen Kurs in Ilias auf?

00:12:03.000 --> 00:12:09.000
Wie strukturiert sinnvoll? Wie erzeuge ich Lerninhalte?

00:12:09.000 --> 00:12:18.000
Lernenmodule? Wie füge ich Videodateien ein oder wie vertone ich meine Vorlesungen in Powerpoint?

00:12:18.000 --> 00:12:27.000
Das war ein bunter Blumenstrauß an verschiedenen Aspekten.

00:12:27.000 --> 00:12:31.000
Es waren fast drei Wochen, in denen ich die Videos gemacht habe,

00:12:31.000 --> 00:12:36.000
immer basierend auf den individuellen Problemen, die sich bei uns im Institut so ergeben haben.

00:12:36.000 --> 00:12:40.000
Wie und wo haben Sie die Inhalte bereitgestellt?

00:12:40.000 --> 00:12:45.000
Die Inhalte wurden in einem gesonderten Ordner für Dozierende in Ilias bereitgestellt,

00:12:45.000 --> 00:12:49.000
sodass sowohl die Dozierenden aus dem Institut für Lebensmittelsicherheit,

00:12:49.000 --> 00:12:59.000
aber auch aus den anderen Bereichen, darauf Zugriff hatten und so auch einfach jederzeit von Zuhause und wann immer es ihnen gepasst hat,

00:12:59.000 --> 00:13:05.000
in diesen Ordner schauen konnten und sehen konnten, ob ich vielleicht schon ein neues Video hochgeladen hatte.

00:13:05.000 --> 00:13:09.000
Sind die Produkte auch für Studierende nutzbar?

00:13:09.000 --> 00:13:13.000
Bisher sind die erstellten Videos und Produkte noch nicht für Studierende nutzbar.

00:13:13.000 --> 00:13:18.000
Ich denke aber auch, dass die Studierenden davon teilweise profitieren könnten,

00:13:18.000 --> 00:13:24.000
weil gerade in den Seminaren jetzt die Studierenden damit konfrontiert waren:

00:13:24.000 --> 00:13:35.000
Wie setzt sich eine Präsentation um, mit Seminarcharakter und binde dann in Big Blue Button die anderen Studierenden mit ein?

00:13:35.000 --> 00:13:44.000
Das ist sowieso ein generell zentraler Punkt: Dadurch, dass man selbst zu Hause vor dem PC sitzt,

00:13:44.000 --> 00:13:52.000
die Vorlesung hält und dann auch in den luftleeren Raum die Fragen stellt, ist es immer sehr schwierig,

00:13:52.000 --> 00:13:58.000
dieses natürliche Gespräch zu erhalten, das man sonst in einer Vorlesung oder auch im Seminar,

00:13:58.000 --> 00:14:05.000
gerade auch im Seminar, wo man diesen Charakter ja auch noch weiter fokussieren möchte, zu erhalten.

00:14:05.000 --> 00:14:10.000
Das ist nicht immer einfach. Das war auch das Feedback der Dozierenden,

00:14:10.000 --> 00:14:19.000
dass sie sich noch mehr Schulungen im Bereich: Wie halte ich die Aufmerksamkeit,

00:14:19.000 --> 00:14:25.000
aber auch das Feedback der Studierenden während der ganzen Vorlesung und Seminareinheiten?

00:14:25.000 --> 00:14:29.000
Was ist in Zukunft mit den digitalen Inhalten geplant?

00:14:29.000 --> 00:14:35.000
Wenn ich in den nächsten Wochen noch mal ein bisschen Leerlauf haben sollte, bevor dann das nächste Semester startet,

00:14:35.000 --> 00:14:45.000
werde ich die Videos mir nochmal genauer anschauen und auch einige Teile wahrscheinlich noch einmal neu aufsetzen und neu vertonen.

00:14:45.000 --> 00:14:46.000
Einfach dadurch,

00:14:46.000 --> 00:14:57.000
dass das ich das in der Kürze der Zeit auch sehr individuell gemacht habe und auch jetzt das Feedback der Dozierenden habe und besser sagen kann: Okay,

00:14:57.000 --> 00:15:01.000
da fehlt noch eine Erklärung oder das war zu ausufernd,

00:15:01.000 --> 00:15:14.000
würde ich die Videos schon gerne noch nochmal abändern und auch durch die Erfahrung des Semesters jetzt das Portfolio noch ein bisschen ausbauen.

00:15:14.000 --> 00:15:19.000
Da gibts noch variierende Fragestellungen und individuelle Problematiken,

00:15:19.000 --> 00:15:25.000
die noch überhaupt nicht in den Videos abgedeckt sind und auf die man auch noch besser eingehen kann.

00:15:25.000 --> 00:15:35.000
Ich würde sie wahrscheinlich, wenn ich jetzt nochmal komplett von vorne anfangen würde, professioneller produzieren.

00:15:35.000 --> 00:15:44.000
Es war halt einfach bedingt durch die Ad hoc Aktion alles sehr,

00:15:44.000 --> 00:15:51.000
ja, authentisch würde ich das jetzt mal nennen. Man hört auch ab und zu mal ein bisschen Rauschen,

00:15:51.000 --> 00:15:59.000
meinen Hund im Hintergrund oder alles Mögliche. Aber es ist so, dass man trotzdem die Fragen der Zeit beantworten konnte.

00:15:59.000 --> 00:16:05.000
Deswegen würde ich das Ganze schon nochmal gerne anfassen und auch nochmal verbessern.

00:16:05.000 --> 00:16:08.000
Möchten Sie abschließend noch etwas sagen?

00:16:08.000 --> 00:16:13.000
In meinen Augen sind gerade Videos eine gute Möglichkeit,

00:16:13.000 --> 00:16:20.000
in der Kürze der Zeit auch Informationen sowohl an Dozierenden, aber auch an Studierende zu vermitteln.

00:16:20.000 --> 00:16:25.000
Und ich denke, dass es in der Situation, in der wir uns befunden hatten,

00:16:25.000 --> 00:16:38.000
die einfachste und auch die kostengünstigste Lösung war, um möglichst viel digitale Lehre bei uns am Standort umzusetzen.

00:16:38.000 --> 00:16:46.000
Ich bin sehr froh, rückblickend auf das Semester, dass wir so schnell und zeitnah am Institut damit gestartet sind.

00:16:46.000 --> 00:16:53.000
Gerade dadurch, dass wir jetzt zum Ende des Semesters doch noch Praktika durchführen konnten und Teile

00:16:53.000 --> 00:17:01.000
der Praktika schon mal vorher in E-Learning-Inhalten in Form von Tests oder auch von Präsentationen durch

00:17:01.000 --> 00:17:13.000
die Dozierenden aufgearbeitet werden konnten, hat sich das Learning der Studierenden dadurch ganz gut ergänzt.

00:17:13.000 --> 00:17:18.000
Sie konnten zum einen die theoretischen Grundlagen erst lernen und waren dann im

00:17:18.000 --> 00:17:25.000
Anschluss in diesem Praktikum eingebunden und hatten dann nochmal einen vertieften Einblick.

00:17:25.000 --> 00:17:32.000
Und das Feedback der Dozierenden war auch so, dass die - jetzt gerade wo die Klausurphase startet -

00:17:32.000 --> 00:17:45.000
dass die Studierenden sich sehr über die Inhalte in Form von Tests und Vorlesungen, vertonten PDF gefreut haben.

00:17:45.000 --> 00:17:52.000
Das hat sie auf jeden Fall deutlich unterstützt, auch wenn es immer mal wieder zu technischen Problemen kam.

00:17:52.000 --> 00:18:02.000
Das muss man auch sehen, dass es sowohl auf Dozierenden- als auch auf Studierendenseite immer mal wieder Probleme mit dem Internet etc. gab.

00:18:02.000 --> 00:18:20.000
Das kennen wir ja alle. Aber das war rückwirkend eine wirklich gute Möglichkeit das zu machen und zwar auch vom Feedback der Dozierenden, sodass ich

00:18:20.000 --> 00:18:26.000
eigentlich ganz positiv auf das nächste Semester blicke,

00:18:26.000 --> 00:18:35.000
weil die Dozierenden zum einen jetzt ihre Hemmschwelle abgebaut haben und die Möglichkeiten der digitalen Lehre erkannt haben.

00:18:35.000 --> 00:18:41.000
Manche hatten dies auch schon erkannt, aber ich denke, das ist jetzt so ein bisschen tiefer durchdrungen und ich denke,

00:18:41.000 --> 00:19:03.160
das wird auch den Fokus auf die digitalen Medien noch einmal ganz anders im Gesamtkontext Hochschulstudium ändern.